Kopfbild_Ostanlage 2 Fahrraddemo
25.11.2012 erstellt von: Bettina Speiser


Die im Dunkeln sieht man nicht

Fahrradbeleuchtung in der Stadt

Die Tage werden kürzer, Dunkelheit, Regen und Nebel machen neben Glättegefahr allen Verkehrsteilnehmer um diese Jahreszeit zu schaffen.


Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC Gießen ruft alle Radfahrer dazu auf, für eine funktionierende Beleuchtung zu sorgen und diese auch einzuschalten. Wer ohne Licht fährt, gefährdet sich und andere - das gilt besonders im Winter. Denn das Licht der Straßenbeleuchtung reicht längst nicht aus, um als Radfahrer von Auto- und Lkw-Fahrern rechtzeitig gesehen zu werden.

Pflicht sind ein dynamobetriebener weißer Scheinwerfer und ein rotes Rücklicht, ein weißer Frontreflektor, zwei rote Rückreflektoren - ein kleiner sowie ein großer, flächiger sowie je zwei gelbe Pedal- und Speichenreflektoren. Alternativ sind auch reflektierende weiße Ringe an Reifen oder Felgen zulässig. Batterieleuchten dürfen nur zusätzlich mitgenommen werden - sie ersetzen nicht die Dynamoanlage. Lediglich bei Rennrädern unter elf Kilogramm Gewicht reicht eine abnehmbare Batterie- oder Akkubeleuchtung, die am Tage mitzuführen ist.

Am sichersten sind Radfahrer mit moderner Lichttechnik unterwegs. Ein Nabendynamo und lichtstarke LED-Beleuchtung sorgen dafür, dass Radfahrer kaum zu übersehen sind. Wer in eine moderne Beleuchtungsanlage investiert, verbessert seine Sicherheit, so der ADFC. Denn ein Nabendynamo sorgt auch bei Schnee und Regen für Licht. Empfehlenswert ist außerdem, bei schlechten Lichtverhältnissen auch tagsüber die Beleuchtung einzuschalten.

Wer die Beleuchtung an seinem Fahrrad nicht selbst warten oder überprüfen möchte, sollte sich an ein Fachgeschäft wenden. Viele Fahrradhändler bieten zum Winter eine preiswerte Inspektion in der Fachwerkstatt an.

Tipps zur richtigen Fahrradbeleuchtung gibt zum Beispiel beim ADFC auf http://www.adfc.de/beleuchtung


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